Jahresrückblick 2019

Der Jahresbericht gibt einen Überblick über die im Vorjahr geleistete Arbeit in der Stadtbibliothek Sulzbach. Wir informieren Sie über unsere Leistungsdaten (Medienbestand, Ausleihzahlen, Leser u.a.m.) und berichten von unseren Arbeitsschwerpunkten.

Sulzbacher Bibliothek mit Rekordergebnis

Mit der Jahresbilanz für 2019 legt die Stadtbibliothek Sulzbach ein Rekordergebnis vor. Die Ausleihzahlen lagen mit 51.734 Entleihungen 15 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahres. Zuwächse in der Nachfrage gab es in allen Angebotsbereichen, wobei „Tonies“, dabei handelt es sich um Hörfiguren für Kinder, der absolute Ausleihrenner waren. Aber auch die Ausleihe von Printmedien (Bücher und Zeitschriften) sowie die Nutzung digitaler Medien (Onleihe) verliefen überdurchschnittlich gut. Die Ergebnisse liegen hier jeweils zehn Prozent über denen des Vorjahres.

Ebenso erfreulich gestaltete sich die Entwicklung der Besucherzahlen. Im vergangenen Jahr wurden 14.228 Besucher gezählt, ein Plus von 16 Prozent. Hinzu kamen 5.585 virtuelle Besucher, Kunden die also Onleihe nutzten. Die Zahl der Neuanmeldungen legte um 13 Prozentpunkte zu.

Nach wie vor beliebt sind immer noch die beiden Internet-Arbeitsplätze in der Bibliothek. 2019 wurden diese von 716 Personen insgesamt 587 Stunden genutzt. Und für Besucher, die ihren eigenen Laptop mitbringen, gibt es selbstverständlich Gratis-WLAN in der Bücherei. Für Kinder wurde bereits Ende 2018 eine „Gaming Zone“ eingerichtet. Aus heutiger Sicht eine richtige Entscheidung, da die Bibliothek dadurch gerade für die jüngere Generationen noch attraktiver wurde. Als nichtkommerzielle Bildungs- und Freizeiteinrichtungen sind öffentliche Bibliotheken zweifellos ideale Orte für derartige qualitätsgeprüfte Medienangebote. Die Spielkonsole wurde im Berichtsjahr von 775 Kindern rund 500 Stunden genutzt.

Den Schwerpunkt in der Bibliotheksarbeit stellt aber nach wie vor die Leseförderung dar. Regelmäßige Vorlese-Angebote wie Bilderbuchkino, Erzähltheater (Kamishibai) oder auch „Deutsch-arabische Vorlesestunden“ sind nahezu immer ausgebucht. Die Vernetzung von Bücherei, Kita und Schule hat sich hervorragend entwickelt. Schulen kommen zu Lesungen, Autorenbegegnungen und Workshops in die Bibliothek. Für Kita-Gruppen und Schulklassen gibt es Führungen mit Erlebnischarakter. Die Bücherei ist für Kinder jedes Jahr ein Treffpunkt zum „Welttag des Buches“. Nicht weniger als 81 Veranstaltungen wurden im zurückliegenden Jahr allein für Kinder angeboten. 1.629 Mädchen und Jungen wurden damit erreicht. Der „Sulzbacher Lesesommer“, eine Sommerferien-Leseaktion mit Gewinnchancen, wird in diesem Jahr bereits zum dritten Mal stattfinden. Und nicht zuletzt ist die Stadtbibliothek 2020 Bündnispartner einer Autorenpartnerschaft „Slam-Poetry“ geworden. Als außerschulisches Angebot werden im Rahmen dieses Projektes Jugendliche an 17 Nachmittagen das Schreiben, Lesen und Publizieren eigener Prosatexte in der Bibliothek erlernen.

 

Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch, Freitag von 10 bis 17 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 10 bis 18 Uhr. Infos unter Tel. (06897) 508-430.

 

 

Jahresrückblick 2018

Der Jahresbericht gibt einen Überblick über die im Vorjahr geleistete Arbeit in der Stadtbibliothek Sulzbach. Wir informieren Sie über unsere Leistungsdaten (Medienbestand, Ausleihzahlen, Leser u.a.m.) und berichten von unseren Arbeitsschwerpunkten.

Öffentliche Bibliotheken befinden sich im Wandel. Die Zahl derer, die Bibliotheken als niedrigschwelligen, nichtkommerziellen und kostenlos zugänglichen Ort mit attraktivem Bestandsangebot nutzen, steigt. Neben den klassischen Printmedien zählen digitale als auch Non-Book-Angebote zur Grundausstattung. Für die Akzeptanz einer Öffentlichen Bibliothek ist eine aktuelle Medienvielfalt zentral.

Mit der Jahresbilanz für 2018 stellt die Stadtbibliothek Sulzbach einmal wieder unter Beweis, dass sie sich mit ihren Angeboten auf dem richtigen Weg befindet. Im zurückliegenden Jahr stiegen die Ausleihzahlen in Sulzbach abermals, diesmal um zwei Prozent. Mit einer Gesamtausleihe von 44.702 (Vorjahr: 43.887) konnte die Marke von 40.000 Entleihungen zum dritten Mal in Folge deutlich überschritten werden. Während die Nachfrage nach Printmedien erstmals einen leichten Rückgang zu verzeichnen hatte, legten digitale Medien sowie Non-Book-Medien (dabei handelt es sich um Brettspiele, CDs, DVDs, Blu-rays, Hörstifte, Hörfiguren, CD-Player, Tonieboxen, Konsolenspiele, E-Reader) kräftig zu. So lag das Plus bei den Non-Books bei 12 Prozent. Digitale Medien (Onleihe) hatten sogar einen Zuwachs von 21 Prozent zu verzeichnen. Insgesamt 8.433 E-Books und E-Audios wurden ausgeliehen (Vorjahr: 6.931). Gleichfalls lässt sich sagen, dass das Hörbuch, also Literatur auf CD, nach wie vor ein Ausleihrenner ist. Vergleichbar gut entwickeln sich neue Angebote wie Tonies (Hörfiguren) oder Konsolenspiele für Kinder.

Gaming ist inzwischen zu einem festen Bestandteil in der Bibliothekswelt geworden. Mit der Einrichtung einer „Gaming Zone“ mit Spielkonsole und einem Grundbestand an Konsolenspielen hat die Städtische Einrichtung dieser Entwicklung Rechnung getragen. Schließlich sind Bibliotheken als nichtkommerzielle Bildungs- und Freizeiteinrichtungen ideale Orte für derartige qualitätsgeprüfte Medienangebote. Darüber hinaus sichern Bibliotheken die gesellschaftliche Teilhabe ganz unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen. Und dass Konsolenspiele durch ihr interaktives Potenzial auch Lese- und Medienkompetenz fördern und vermitteln, dass Games Lesevermögen spielerisch entwickeln und strategisches Denken stärken, das scheint nach Jahren der Skepsis inzwischen unumstritten. Auch hier gilt, was jüngst die repräsentative „Kinder-Medien-Studie 2018“ in Bezug auf den Medienkosum und das Mediennutzungsverhalten von 7,26 Millionen Kindern in Deutschland untersucht hat: Nicht „entweder oder“, sondern „sowohl als auch“.

Neben ihrem großen Medienangebot bieten Bibliotheken für Kinder immer wieder Vorleseangebote und Projekte rund ums Lesen an. Gerade in Zeiten, in denen der Anteil leseferner Elternhäuser zunimmt, gewinnt das Vorlesen an Bedeutung. Von daher steht Leseförderung auch in Sulzbach ganz oben auf der Agenda. In Kooperation mit der Gemeinwesenarbeit Sulzbach haben sich auch spezielle Angebote für Kinder von Flüchtlingen und Zuwanderern etabliert. Regelmäßige Bastel- und Vorlese-Angebote wie Bilderbuchkino, Erzähltheater (Kamishibai) und „Deutsch-arabisches Vorlesen“ wurden sehr gut angenommen.

Darüber hinaus gilt es immer wieder die Vernetzung von Bücherei, Kita und Schule zu stärken. Schulen kommen zu Lesungen und Autorenbegegnungen in die Bibliothek. Für Kita-Gruppen und Schulklassen gibt es Führungen mit Erlebnischarakter. Die Bücherei ist Ziel des Kulturwandertages oder Treffpunkt für die literarische Schnitzeljagd zum „Welttag des Buches“. 70 Veranstaltungen für Kinder wurden im zurückliegenden Jahr in der Sulzbacher Einrichtung durchgeführt. Besucht wurden diese Angebote von 1.311 Mädchen und Jungen. Nicht zuletzt gab es in den Sommerferien erstmals einen „Sulzbacher Lesesommer“. 105 Kinder haben sich dazu angemeldet, eine schöne Resonanz.


 

Vorraum im Kleider-Eck hat jetzt einen Rollladen

Der kleine Vorraum zur Eingangstür ins Kleider-Eck ist jetzt mit einem Rollladen verschlossen. Anfang der Woche wurde das Konstrukt montiert. Nachdem im Stadtrat angeregt wurde,  das Ganze mit einem Brett zu verschließen, gab es Gespräche  zwischen Stadt und dem Hauseigentürmer. Beide Parteien einigten sich schließlich auf den Einbau eines Rollladens. Dabei handelt es sich um eine Sonderanfertigung mit einer längeren Lieferzeit. Der Laden wurde sofort nach der Lieferung eingebaut.

Hilfsbereite Menschen, die für das Kleider-Eck - hier erhalten auch sozial Schwächere Kleider und andere Dinge – etwas abgeben möchten, werden gebeten, dies während der Öffnungszeiten der Einrichtung zu tun.  

Das Kleider-Eck im ehemaligen Hotel-Restaurant Kirner Eck ist jeden Dienstag und Mittwoch von 14 bis 19 Uhr geöffnet.

Wer größere Sachen abzugeben hat, kann sich mit den beiden Betreuern der Einrichtung, Hermine und Guido Schneider, Telefon 0160-1270649, in Verbindung setzen. Sie organisieren gerne eine Abholung.

Prima Stimmung auf der Quetschkuchekerb  

 

Vier Tage lang feierte Sulzbach seine traditionelle Quetschekuchekerb. Auf dem unteren Marktplatz und dem Platz vor dem Salzbrunnenhaus ging es von Samstag bis Dienstag rund. Hier hatten die Schausteller ihre Fahrgeschäfte aufgebaut. Zudem lockten Losbuden und Verkaufswagen die Gäste an. An allen Tagen spielte das Wetter mit und sorgte so für beste Stimmung.

Zufriedene Gesichter sah man auch bei den Sulzbacher Noderpirade. Von Samstag bis Montag betrieben sie wieder das große Festzelt auf dem Ravanusaplatz.

Bei der offiziellen Eröffnung des Spektakels gab es von Bürgermeister Michael Adam ein dickes Kompliment für die NodePirade. „Mit eurem tollen Programm macht ihr unsere Quetschekuchkerb ein Stück attraktiver“, so Adam. Das Kompliment gab NodePirade-Schriftführer Andreas Steinmann,  er moderierte locker und charmant das Programm, prompt zurück. „Wir haben große Unterstützung durch die Stadt und die Stadtwerke“, betonte er. Schirmherr Friedrich Schwamm schlug anschließend ein Fass Bier an, und das Treiben begann. Der Fanfarenzug Ottweiler umrahmte die Eröffnungszeremonie.

Am Samstagabend feierten die NodePirade im rappelvollen Zelt ihr siebtes Guggenmusikfestival. „Gugg am Bach 007 – Ein Quantum Guggenmusik“, so das Motto.  Bunte und schrille Gestalten ließen es im Festzelt auf dem Ravanusaplatz mächtig krachen und sorgten für ausgelassene Stimmung.

Am Sonntag war im Festzelt auch reger Betrieb beim Musikfest mit befreundeten Musik-, Fanfaren- und Spielmannszügen aus dem Saarland und der Pfalz.

Der Montag stand ganz im Zeichen der Vereine und Betriebe. Mitglieder und Mitarbeiter trafen sich um die Mittagszeit zum gemütlichen Beisammensein im Festzelt.

Mit einem Familientag auf dem Festplatz ging die Sulzbacher Quetschekuchekerb zu Ende.