Kolumne Bürgermeister vom 09.04.2020

Bürgermeister Adam

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Osterfeiertage stehen vor der Tür.  Die Christen gedenken der Auferstehung Jesu. Doch die Corona-Pandemie macht auch vor dem so wichtigen christlichen Fest nicht halt. Wegen der Kontaktbeschränkungen sind Kirchen geschlossen, Veranstaltungen und der Besuch bei Freunden oder Verwandten untersagt, Treffen nur im engsten Familienkreis mit den im Haushalt lebenden Personen möglich.

Das ist für diejenigen die religiös leben eine besondere Situation. Von daher bin ich unseren Kirchengemeinden dankbar, dass sie verschiedene Angebote, wie beispielsweise Live-Übertragungen im Internet, entwickelt haben. Auch sind die katholischen Gotteshäuser in unserer Stadt zum stillen Gebet geöffnet. Alle die davon Gebrauch machen bitte ich, beachten Sie immer die Vorsichtshinweise und Hygiene-Empfehlungen. Halten Sie Abstand.

 

Solidarität in Sulzbach ist groß  

Von Seiten der Stadt wollen wir denen helfen, die unsere Hilfe brauchen. In erster Linie sind das unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger, aber auch Kranke, die alleine zu Hause sind und Bedürftige. So koordinieren wir unter dem Motto „Bürger helfen Bürgern“ verschiedene Hilfsangebote. Wir bringen Menschen die Hilfe benötigen oder sich engagieren wollen, zusammen. In den vergangenen Tagen haben sich bei uns viele gemeldet, die sich einbringen wollen. Dafür sage ich ein herzliches Dankeschön.

 

Tafel Sulzbachtal/Fischbachtal hat ihren Betrieb wieder aufgenommen 

Am Dienstag dieser Woche hat  die Sulzbacher Tafel wieder Lebensmittel ausgeteilt und zwar nach einem neuen Konzept auf dem Gelände der evangelische Kirchengemeinde Sulzbach, Auf der Schmelz. Nach Angaben von Tafel-Organisationsleiterin Marliese Stay kamen 30 Personen und alles verlief reibungslos. Ich danke allen die mitgeholfen haben, dieses neue Konzept auf die Beine zu stellen. Ich möchte die Gelegenheit nutzen und allen Menschen danken, die in dieser Krise die Stellung halten. Den Ärzten, Krankenschwestern, Kassiererinnen, Lkw-Fahrern, Polizisten, Feuerwehrleuten, den Mitgliedern der Hilfsdienste, freiwilligen Helfern und allen anderen Personen, die unsere tägliche Versorgung aufrechterhalten.

Vielen Dank für diesen Einsatz.

 

Friseure und Kosmetiker dürfen keine Hausbesuche mehr machen

In seiner Sitzung am Dienstag dieser Woche hat der Ministerrat die Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie angepasst und die Hausbesuche von Dienstleistern wie Friseure und Kosmetikern verboten. Ich bitte Sie alle nochmals eindringlich, sich an die Ausgangsbeschränkungen zu halten. Nur wenn wir dies alle tun, sind Lockerungen in absehbarer Zeit möglich. Im Übrigen werden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Ortspolizeibehörde auch über die Osterfeiertage das Einhalten der Ausgangsbeschränkungen kontrollieren.

 

Bitte kaufen Sie in Sulzbach ein

Seit Tagen ist auch das Geschäftsleben in unserer Stadt eingeschränkt. Das trifft vor allem unsere Unternehmen. Daher meine Bitte: Decken Sie ihren Bedarf lokal. Die Sulzbacher Unternehmer versprechen, nach Möglichkeit alle Wünsche zu erfüllen. Sie freuen sich auf Ihre Anrufe und finden flexible Lösungen. 

Bleiben Sie alle gesund und geben Sie aufeinander Acht.

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes Osterfest!

 

 

Ihr Bürgermeister

Michael Adam

 

Kolumne Bürgermeister vom 03.04.2020

Bürgermeister Adam

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

so schlimm wie die derzeitige Corona-Krise auch sein mag, so zeigt sie doch deutlich, wie schnell und handlungsfähig unser Staat ist, vor allem aber wie stark die Solidarität in unserer Gesellschaft ist. Dennoch gibt es scheinbar einige Wenige, wie die Verstöße vom Samstag, 28. März, zeigten, die sich leider nicht an die allen auferlegten Regelungen  halten. Vor allem am Saarbrücker Staden mussten zahlreiche Ansammlungen von Menschen unterbunden werden.  Bitte halten Sie sich an die Regeln, auch wenn am Wochenende das Wetter wieder frühlingshaft werden soll.

 

Neue Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie

Dieses Verhalten kann von unserem Staat nicht toleriert werden. Deshalb wird es direkt geahndet. Ich stimme da mit unserem Innenminister Klaus Boullion überein, der sagt: „Es ist im Interesse von uns allen, dass wir uns in der jetzigen Situation disziplinieren – im Sinne des Gemeinwohls. Nur so wird uns der Kampf gegen das Corona-Virus gelingen.“ Die neue Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie vom 30. März 2020 und den entsprechenden Bußgeldkatalog finden Sie in dieser Umschau und natürlich auf der Interseite der Stadt. In diesen Zeiten haben Ihr Schutz und der Ihrer Angehörigen für uns oberste Priorität. Ich bitte Sie deshalb eindringlich, sich an die neue Verordnung zu halten.

 

Solidarität von allen ist gefragt

Die Corona-Epidemie verlangt uns allen einiges ab. Unser Alltag ist stark eingeschränkt. Soziale Kontakte sollen  vermieden werden. Distanz ist in diesen Tagen das neue Miteinander. Wir dürfen uns vor dieser historischen Situation nicht fürchten, wir müssen sie nutzen und konstruktiv sowie kreativ gestalten. Wichtig ist, dass wir denen helfen, die unsere Hilfe brauchen. In erster Linie sind das unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger, aber auch Kranke, die alleine zu Hause sind und Bedürftige.

Unter dem Motto „Bürger helfen Bürger“ koordinieren wir die Hilfsangebote in unserer Stadt. Wenn Sie Hilfe benötigen oder sich engagieren wollen, melden Sie sich bei der Stadtverwaltung in Sulzbach unter Telefon (06897) 508-101 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!Angelaufen ist auch unsere Aktion  „Besuchstelefon“. Gerade im Bereich „Seniorinnen und Senioren“ geht es darum, in der aktuellen Situation einer Vereinsamung entgegen zu wirken.

Wer das Bedürfnis hat, mit anderen  Menschen zu sprechen, kann sich gerne bei Heike Kneller-Luck,  Telefon (06897) 508-410, oder Irina Moor      (06897) 508-444, melden.

 

Tafel Sulzbachtal/Fischbachtal gibt ab kommenden Dienstag, 7. April, am evangelischen Gemeindehaus Lebensmittel aus

Am kommenden Dienstag, 7. April, verteilt die Sulzbacher Tafel auf dem Gelände der evangelische Kirchengemeinde Auf der Schmelz wieder Lebensmittel. Es handelt sich dabei um abgepackte Tüten. Ich danke allen, die mitgeholfen haben, dass die Ausgabe wieder starten kann. Noch eine Bitte an alle: Halten sie die erforderlichen Abstände ein.

 

Elternbeiträge für Kinderbetreuung

Die saarländische Landesregierung bietet Eltern im Hinblick auf die Benutzung der Kitas und der Freiwilligen  Ganztagsschule an den Grundschulen  (FGTS)  während der durch den  Corona-Virus bedingten Schließzeiten eine Beitragsbefreiung an. Eltern und Erziehungsberechtigte, die sich nicht in der Lage sehen, vor allem diejenigen, die in einer Notlage sind, die Beiträge für den Monat April zu entrichten, müssen bei den entsprechenden Trägern einen Antrag stellen. Ein formloser Antrag genügt. Alle Eltern unserer Kita erhalten demnächst einen Brief der Stadt mit den Details in dieser Sache.  

 

Kaufen Sie in Sulzbach ein

Seit Tagen ist auch das Geschäftsleben in unserer Stadt eingeschränkt. Das trifft vor allem unsere Unternehmen. Daher meine Bitte: Decken Sie ihren Bedarf lokal. Die Sulzbacher Unternehmer versprechen, nach Möglichkeit alle Wünsche zu erfüllen. Sie freuen sich auf Ihre Anrufe und finden flexible Lösungen. 

Bleiben Sie alle gesund und geben Sie aufeinander Acht.

 

Herzliche Grüße

 

 

Ihr Bürgermeister

Michael Adam

 

Kolumne Bürgermeister vom 27.03.2020

Bürgermeister Adam

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

das Corona-Virus hat unsere Gesellschaft fest im Griff. In diesen Zeiten haben Ihr Schutz und der Ihrer Angehörigen für uns oberste Priorität. Ich bitte Sie deshalb eindringlich, sich an die neusten Ausgangsbeschränkungen des saarländischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familien zu halten.

 

Saarland hat Ausgangsbeschränkungen angepasst

 

Diese Woche hat das Ministerium die Allgemeinverfügung vom 16. und 20. März harmonisiert und damit an die Beschlussempfehlung des Bundes angepasst, um für Klarheit zu sorgen. Ab sofort gilt: Sport und Bewegung an der frischen Luft sind alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder mit den Personen, die im selben Haushalt leben, möglich. Es bleibt im Saarland bei der Ausgangsbeschränkung, nach der das Verlassen der eigenen Wohnräume nur noch bei triftigen Gründen erlaubt ist. Besuche bei Freunden oder Bekannten sind auch weiterhin nicht gestattet.

Die gültige Verfügung finden sie in dieser Umschau und natürlich auf der Internetseite der Stadt.

Kontrollen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Ordnungsdienstes in den vergangenen Tagen haben gezeigt, dass die Regelungen weitestgehend eingehalten werden. Dafür danke ich Ihnen allen.

 

Solidarität ist gefragt

 

In diesen Zeiten ist Solidarität das oberste Gebot. Aus diesem Grund wollen wir denen helfen, die unsere Hilfe brauchen. In erster Linie sind das unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger, aber auch Kranke, die alleine zu Hause sind. Unter dem Motto „Bürger helfen Bürgern“  wollen wir in unserer Stadt Hilfe organisieren, wenn sie beim Einkaufen, der Kinderbetreuung oder dem Gassigehen mit ihren Hunden Unterstützung brauchen.

 

Bürger helfen Bürgern

Wenn Sie Hilfe benötigen oder sich bei der Aktion einbringen wollen, können Sie sich ab sofort bei der Stadtverwaltung in Sulzbach unter Telefon (06897) 508-101 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden. Viele Menschen und einige Organisationen, wie die Caritas oder die Dorfinteressengemeinschaft Altenwald, haben uns ihre Unterstützung bereits zugesagt.

Des Weiteren wollen wir von Seiten der Stadt eine Art „Kummertelefon“ aufbauen. Es ist damit zu rechnen, dass Menschen, die alleine in einer Wohnung leben, mehr und mehr ihre sozialen Kontakte vermissen werden und dadurch vermehrt psychischen Belastungen ausgesetzt sind. Diesen Menschen würde ein persönliches Gespräch am Telefon sicherlich gut tun. In diese Aktion sind unser Seniorinnen- und Seniorenbeirat, der Seniorenbeauftragte Alexander Bungert und die Behindertenbeauftragte Renate Schiel- Kallenbrunnen sowie unsere Beigeordneten eingebunden. Wenn sie das persönliche Gespräch wünschen oder bei der Aktion mithelfen möchte, melden Sie sich unter Telefon (06897) 508-410 an.

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger, gemeinsam tragen wir alle eine besondere Verantwortung, alles Mögliche dafür zu tun, das Ausbreiten von Infektionen mit dem Corona-Virus zu Ihrem Schutze zu verlangsamen. Dieser besonderen Verantwortung sollten wir alle nachkommen.

Ich bin mir sicher, dass Sie Verständnis für die verschiedenen Maßnahmen, die das öffentliche Leben einschränken, aufbringen. Wir leben in einer uns herausfordernden Zeit, in der wir alle zusammenstehen müssen in gegenseitiger Rücksichtnahme, Respekt und Hilfe für Schutzbedürftige. Wenn wir alle mithelfen, werden wir auch diese Herausforderung meistern.

 

Ich grüße Sie alle herzlich und bleiben  Sie gesund

 

 

Ihr Bürgermeister

Michael Adam

 

Kolumne Bürgermeister vom 19.03.2020

Bürgermeister Adam

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

 

wir erleben derzeit, ausgelöst durch die Corona Pandemie, eine nie dagewesene Sondersituation, die so massiv in unser Leben eingreift, wie es viele von uns noch nicht erlebt haben.

Unser Leben wurde nach und nach durch Maßnahmen eingeschränkt, z.B. durch die Schließung der Schulen und Kindergärten in der vergangenen Woche. Weitere Verfügungen der Bundes- und Landesregierung, die die Geschäfte und Betriebe, unser menschliches Zusammenleben, aber auch Sport, Spiel, Freizeit betreffen, kamen hinzu.

Wir stellen uns auf weitere harte Beschränkungen zur Bekämpfung der Pandemie ein. Die Ausbreitung des Coronavirus hat nicht nur Auswirkungen in unserem privaten Leben, sondern auch auf alle öffentlichen Einrichtungen.

Ich möchte Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger ganz dringend bitten, alle Verfügungen und Maßnahmen ernst zu nehmen und umzusetzen. Es geht darum, durch das veränderte Verhalten jedes einzelnen, aktiv die Ausbreitung der Epidemie einzudämmen. Die Ernsthaftigkeit können Sie auch daraus ersehen, dass Zuwiderhandlungen unter Strafe gestellt wurden bzw. geahndet werden müssen. In diesem angeordneten Zeitraum voller Einschränkungen sind Verständnis und Geduld für die Veränderungen im Alltag aufzubringen.

Hierfür wünsche ich uns allen den nötigen Zusammenhalt in der Gesellschaft und soweit notwendig, Solidarität mit denjenigen, die Hilfe benötigen.

Es ist zum Wohle von uns allen.

Ich wünsche uns allen von Herzen Gesundheit und Kraft, diese Phase gut zu überstehen!

 

Ihr Bürgermeister

Michael Adam

 

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