Kolumne Bürgermeister vom 19.10.2015

Bürgermeister Adam

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Oktobertage am vergangenen Wochenende verwöhnten uns mit goldener Herbstsonne. Das war die richtige Kulisse für den gelungenen Herbstmarkt in Altenwald.

Schöne Tradition: Herbstmarkt in Altenwald
Zum zwölften Male organisierte die DIG bei bestem Herbstwetter das farbenfrohe Fest. Das Engagement der Akteure stellt einen Mehrwert für unsere Stadt dar. Denn Tradition bedeutet nicht nur das Feiern an sich, im Sinne der Erntedank-Tradition, sondern auch ein Stück weit Kulturarbeit.  Denn die Dorfgeschichte wird durch diese Tradition auch in Form des gelungenen neuen Dorfkalenders lebendig gehalten. Mein Dank gilt allen Akteurinnen und Akteuren des gelungenen Altenwalder Herbstmarktes.

Jobcenter und Arbeitsagentur eingeweiht
Am vergangenen Freitag wurde nach 13 Monaten Bauzeit das neue Jobcenter und die Arbeitsagentur eingeweiht. Auch das Jugendamt des Regionalverbandes wird dort einziehen. Ein weiterer Vorteil ist die Einrichtung eines Sozialraumbüros, das in enger Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk steht.

Somit werden künftig mehrere Einrichtungen in einem Gebäude sein. Das ist eine Besonderheit, die sonst saarlandweit in ähnlicher Weise nur noch in Saarbrücken und Neunkirchen anzutreffen ist.
Der Bau des neuen Hauses ist für unsere Stadt eine Leitinvestition. Das Gebäude stellt eine städtebauliche Aufwertung des gesamten Bereiches dar. Ich hoffe, dass der Neubau weitere private Folgeinvestitionen nach sich zieht.

Ehrengräber auf dem Altenwalter Friedhof gereinigt
Die Gräber der in den beiden Weltkriegen gefallenen Soldaten auf dem Altenwalter Friedhof werden regelmäßig von den städtischen Mitarbeitern gepflegt. Für die stillere Jahreszeit wurde darauf in den letzten Tagen besonderes Augenmerk gelegt.

Unter der Lenkung von Stephan Gorges, Leiter der Friedhofsabteilung, laufen derzeit weitergehende Verbesserungsarbeiten auf dem Friedhof. Auf einer Länge von 110 Metern wurde der Hauptweg

vom oberen Eingang am Ehrenfriedhof vorbei komplett ausgebaggert, die Kanalisation neu hergestellt und bis Ende des Monats wird dort der Weg mit Verbundsteinen ausgebaut sein. Dank der großzügigen Unterstützung der Firma Willi und Marco Meiser konnte auch der obere Parkplatz vor dem Friedhofseingang ausgebaggert, vergrößert und mit Schotter angelegt werden.

Lesung Harald Ecker
Am vergangenen Dienstag hat Harald Ecker erstmals eines seiner Werke im Salzbrunnenhaus als Autor vorgestellt. Es hat mich sehr gefreut, dass Harald Ecker bereits bei seinem Vortrag vor einigen Wochen  als Kulinarischer Fachautor zum Thema Weine und Verköstigung großen Zuspruch geerntet hat. Es war mir eine Ehre, ihn somit einmal als Weinkenner und ein andermal als Romanautor im Salzbrunnenhaus zu Gast gehabt zu haben.

Ich wünsche Ihnen allen schöne Herbstferien!

Ihr Bürgermeister Michael Adam
19.10.2015

 

Kolumne Bürgermeister vom 09.10.2015

Bürgermeister Adam

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

in den vergangenen Tagen feierten viele Vereine und Institutionen Erntedankfest.
Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts machten die Bauern den größten Anteil der Bevölkerung aus. Daran ist bereits abzulesen, wie wichtig die Ernte jahrhundertelang für viele Menschen war.

Erntedankfeiern sind eine wichtige Tradition
Der Dank an Gott für die reiche Ernte stand und steht im Mittelpunkt. Das Erntedankfest ist ein altes Ritual, das bereits auf die vorchristliche Zeit zurückgeht. Dabei engagieren sich in der heutigen Zeit hauptsächlich Obst- und Gartenbauvereine. Auch in Neuweiler fand vergangene Woche hierzu vom Ost- und Gartenbauverein ein Erntedankfest statt. Es ist ein schöner Brauch, dass wir uns in Dankbarkeit an die Arbeit in Landwirtschaft und Gärten erinnern.

Tage der offenen Moschee
Vergangenen Samstag hatten die muslimische Jugend in Sulzbach und die türkische Gemeinde in Brefeld jeweils zum Tag der offenen Moschee eingeladen. Ich war in beiden Einrichtungen zu Besuch. Beim Vortrag der muslimischen Jugend zu Toleranz wurden unterschiedliche Auffassungen deutlich. Darüber wird noch zu diskutieren sein.  

Chorprojekt „Die Schöpfung“ – beeindruckendes Kirchenkonzert in Sulzbach
Der minutenlange Applaus zum Ende der wunderbaren Klänge des Oratoriums in der katholischen Pfarrkirche Allerheiligen in Sulzbach waren am vergangenen Sonntag der verdiente Lohn für ein beeindruckendes Konzert. Ich freue mich für Chorleiter Bernhard Fromkorth, dass es ihm nach der „Krönungsmesse“ in 2014 auch in diesem Jahr wieder gelungen war,  ein derartiges Chorprojekt auf die Beine zu stellen. 

Herbstferien
Nächste Woche beginnen die Herbstferien. Allen, die dann in Urlaub fahren oder sich zu Hause eine Auszeit gönnen, wünsche ich an dieser Stelle schöne Ferien. Auch ich werde mit meiner Familie die Herbstferien als Urlaubszeit nutzen. In den beiden Wochen wird mich daher die Erste Beigeordnete Mary-Rose Bramer vertreten.

Lassen Sie mich zum Ende dieser Kolumne noch ein paar Worte zum Thema Flüchtlinge sagen. Wir haben in Sulzbach bisher knapp 150 Menschen aufgenommen und haben die Lage gut im  Griff. Was die Errichtung einer Dependance der Flüchtlings-Aufnahmestelle Lebach auf dem Gelände der ehemalige Grube Hirschbach in Sulzbach durch das Land betrifft, so stehe ich in ständigem Kontakt mit Innenminister Klaus Bouillon. Sollte es in dieser Sache etwas Neues geben, so werde ich sofort darüber informieren. 

Ich wünsche Ihnen allen eine gute Woche und erholsame Ferien.

Ihr Bürgermeister Michael Adam
09.10.2015

 

Kolumne Bürgermeister vom 02.10.2015

Bürgermeister Adam

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Flüchtlingsdebatte ist derzeit das beherrschende Thema. Wir haben in Sulzbach bisher 149 Menschen aufgenommen. Dank der großartigen  Unterstützung durch die Bevölkerung konnten sie alle in privaten Wohnungen untergebracht  werden. Bei allen Haus- und Wohnungsbesitzern möchte ich mich ausdrücklich für die Zurverfügungstellung von Wohnraum bedanken.

Flüchtlinge in Sulzbach
Hauptziel unserer Arbeit bei der Verwaltung ist die schnellstmögliche Integration dieser Menschen. Neben Sprachkursen gehört dazu auch, dass sie unsere Kultur und unsere Gepflogenheiten kennenlernen. Dabei helfen uns zwei Dolmetscher.

Kürzlich organisierte die Caritas Gemeinwesenarbeit Sulzbach einen  Stadtrundgang mit etwa 30 Flüchtlingen aus Syrien. Eine Station war der Besuch im Rathaus. Bei den Gesprächen wurde deutlich, dass diese Menschen sich bei uns wohlfühlen, sie sich integrieren und auch arbeiten wollen. Bei dem Besuch überreichten mir die Syrer einen Brief, in dem sie sich für die „unbegrenzte Unterstützung“ und die „Menschlichkeit, die wir hier erfahren“ herzlich bedanken. (Mehr über den Besuch und den Stadtrundgang erfahren sie in der nächsten Umschau.) 

Förderprogramm für die Innenstadt  
Einstimmig hat der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung ein Förderprogramm für Hauseigentümer aufgelegt. Es hat ein Volumen von 200.000 Euro. Die maximale Förderhöhe pro Haus und  Maßnahme beläuft sich auf 10.000 Euro. Der Förderzeitraum beträgt zwei Jahre. Wir handeln hier mit Blick auf eine bessere Zukunft für unsere Stadt. Ich bin überzeugt, dass einige Hausbesitzer diese Zuschüsse beanspruchen werden. Es ist auch ein kleines Konjunkturprogramm für Handwerker. 

Ärzte stellen in der Galerie aus
Noch bis kommenden Sonntag, 11. Oktober, ist in der Galerie unserer Aula eine ganz besondere Ausstellung zu sehen. Ärzte aus dem Saarland und aus ganz Deutschland geben mit ihren Werken Einblick in ihr künstlerisches Schaffen. Zur Eröffnung waren auch die beiden Schirmherren, Professor. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer, und Dr. Josef Mischo, Präsident der Ärztekammer des Saarlandes, gekommen. Das alleine zeigt schon die bundesweite Bedeutung dieser Ausstellung.

„Kunst und Medizin gehören zusammen. Zwischen beiden besteht mehr als eine bloße Wahlverwandtschaft, an die man denken mag, weil viele Ärzte auch Kunstliebhaber sind.“ Diese Sätze stammen aus einem Artikel des Arztes Dietrich Grönemeyer in der Zeitung Die Welt.

Es ist eine sehr interessante Ausstellung, die einen Einblick in die kreativen Seiten der Ärzte vermittelt.

Ich wünsche Ihnen allen eine gute Woche und uns allen weiterhin einen goldenen Oktober.

Ihr Bürgermeister Michael Adam
02.10.2015

 

Kolumne Bürgermeister vom 25.09.2015

Bürgermeister Adam

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Bilder vom verheerenden Großbrand  bei der Firma Hydac werden uns allen, vor allem aber den Einsatzkräften vor Ort sowie auch den betroffenen    Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.  

Hydac-Brand - Thema im Umweltausschuss
Am vergangenen Dienstag war der Brand Thema im Umweltausschuss des Stadtrats. Unser Wehrführer Matthias Petak und Regionalverbandsbrandinspekteur Tony Bender informierten rückblickend noch einmal über dieses Großschadensereignis, das hoffentlich einmalig bleiben wird.

Anhand beeindruckender Bilder und jeder Menge Zahlen spannte Petak dabei einen Bogen von  der Alarmierung am 25. August um 14.55 Uhr, über das Einsatzende am 27. August um 18 Uhr, bis zum Ende der Nacharbeiten in den Löschbezirken und Werkstätten am 28. August um 20 Uhr.

Bei dem Großbrand waren etwa 250 Einsatzkräfte - 200 von der Wehr sowie 50 vom THW und den Rettungsdiensten - vor Ort. Sie leisteten insgesamt 3170 Einsatzstunden.  Alleine von den Feuerwehren waren vier Drehleitern, 23 Löschfahrzeuge, drei Gerätewagen Logistik, vier Einsatzleitwagen und ein Messfahrzeug dabei.

Diese Fakten verdeutlichen die Dimensionen dieses Brandes.

Trotz des riesigen Sachschadens bleibt  festzuhalten, dass bei dem Brand weder Mitarbeiter noch Einsatzkräfte schwerer verletzt wurden.

Bei dem verheerenden Brand sind die Wehrleute bis an ihre Grenzen gegangen. Ihnen allen gilt unser besonderer Dank. Durch ihren couragierten Einsatz haben sie Schlimmeres verhindert. Regionalverbandsbrandinspekteur Tony Bender lobte ausdrücklich alle Helfer und Einsatzkräfte. Diesem Lob kann ich mich nur anschließen.

Wir wollen den Einsatzkräften bei unserem Neujahrsempfang am Freitag, 8. Januar, besonders danken und stellen sie daher in den Mittelpunkt des Empfangs. 

Erntedankfeiern - eine schöne Tradition
Der Oktober steht vor Tür. Und mit ihm  kommt die Zeit der Oktoberfeste, aber auch der Erntedankfeiern. Es ist schön, dass in unserer Stadt viele Vereine, Organisationen und auch die Kirchen die traditionellen Erntedankfeiern aufrecht halten.

Das Erntedankfest gehört zu den ältesten Festen, die die Menschen feiern. Traditionell dankt man dabei Gott am Ende der Erntezeit dafür, dass er die Früchte, das Gemüse und das Getreide hat gedeihen lassen.

Heute lässt uns das Fest auch daran erinnern, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, dass wir so viel Nahrung auf unseren Tellern haben.

Ich wünsche Ihnen allen eine gute Woche und einen schönen Start in den Oktober.

Ihr Bürgermeister Michael Adam
25.09.2015

 

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