Donnerstag, 16 Mai 2019 13:05

Sulzbacher Chorfest „Grenzenlos“ in den Startlöchern

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Der Countdown läuft: Sonntag, 16. Juni 2019 geht das beliebte Chorfestival in die 3. Auflage und lockt wieder alle Interessierte zum Festgelände in und um die AULA der saarländischen Salzstadt!

Waren es 2017 noch insgesamt 13 Chöre, die ihre Stimmenvielfalt dem durchweg begeisterten Publikum präsentierten, so dürfen sich die Zuhörer dieses Jahr auf insgesamt 14 Chöre im Tagesprogramm freuen. Zwei Ensembles kommen aus Frankreich, ein Kinderchor aus Rémelfing und ein Vocalensemble aus Vic-sur-Seille: Sulzbach mag es frankophil! Und nicht nur national werden Grenzen aufgelöst, auch musikalisch wird das Festival zum „grenzenlosen“ Spektakel: Die unterschiedlichen Stilrichtungen und Altersgruppierungen sorgen für ein buntes Programm: vom Kinder- oder Jugendchor über gemischte Chorformationen und Männerchor bis hin zu A-Cappella-Ensembles sind alle Gattungen vertreten. Besonderes Highlight: Das Gunni-Mahling-Showensemble präsentiert die Show „Ein Koffer voller Musicals – Teil 4“ - ein wahres Broadway-Feeling!

 

 

Wo: Open-Air-Bühne vor der AULA im Helmlé-Forum, Gärtnerstraße 12

Wann: 10 Uhr Warmup mit ökumenischer Andacht in der ev. Kirche,

          11 Uhr Eröffnung durch Bürgermeister Michael Adam

          bis 18.15 Uhr Chormusik live (Eintritt frei)

          ab 19 Uhr „Ein Koffer voller Musicals – Teil 4“ (Karten hierzu 22,-/ 20,-  € in Sulzbach bei der VHS/ Kulturamt (06897 508 400) und in der Buchhandlung Reiber (06897 503393) und über ticket regional (zzgl. VVK).

Location: Die Grünfläche vor der AULA eignet sich bei schönem Wetter hervorragend als Zuschauerrang und kann durch mitgebrachte Sitz- oder Liegeunterlagen im Handumdrehen in eine Konzertwiese verwandelt werden – beste Sicht garantiert! Und für das leibliche Wohl ist natürlich auch gesorgt!

Infos unter:  www.stadt-sulzbach.de und Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Am Freitag, 17. Mai, können sich die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Sulzbach ein Bild von den einzelnen Politikern machen, die sich um das Amt des Bürgermeisters bewerben. Amtsinhaber Michael Adam (CDU) und seine Mitbewerber Dieter Heckmann (SPD), Dietmar Holzapfel (Freie Wähler), Barbara Klein-Braun (Grüne) und Dieter Müller (AfD) werden ihre Ideen und Argumente für die Zukunft der Stadt Sulzbach austauschen. Die Moderation übernimmt Claus Kuhn. Abschließend erhalten die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Fragen zu stellen.

Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Salzbrunnenhaus.

Mit einer Mai-Matinee im Salzbrunnenhaus feierte die Theater-Gruppe Ü50 der Volkshochschule Sulzbach ihren 5. Geburtstag. 50 Gäste freuten sich am Muttertag über ein buntes Programm mit Sketchen, Musik und Gedichten. Brigitte Thul, die Bezirksvorsitzende Süd des Verbandes Saarländischer Amateurtheater, die von Anfang an die Gruppe leitet, freute sich über diese Resonanz und begrüßte besonders herzlich Bürgermeister Michael Adam und den ehemaligen Sulzbacher Kulturamts- und VHS-Leiter, Dr. Dieter Staerk. Dieser hatte die Theatergruppe 2014 mit ins Leben gerufen. Der Bürgermeister machte deutlich, dass die aktive Theatergruppe nicht mehr aus dem kulturellen Leben in der Stadt Sulzbach wegzudenken ist. In den vergangenen Jahren habe die Truppe mit ihren Auftritten vielen Menschen eine große Freude bereitet. Das Theater habe in der Stadt eine lange Tradition und sei eng mit dem Namen von Dr. Dieter Staerk verbunden, betonte Adam. Als Geburtstagsgeschenk überreichte der Verwaltungschef der Gruppe einen Gutschein für ein gemeinsames Frühstück.

Mit fetzigen japanischen Rhythmen und lautem Trommelwirbel sorgten die Musikerinnen Marion Ritz-Valentin und Gabi Klees für einen fulminanten Auftakt des rund 80minütigen Programms. Später begeisterten die beiden das Publikum noch mit frechen  Schlagern und leidenschaftlichen Volksliedern. Mit ihrem Paradesketch „Im Wartesaal“ startete die Ü 50-Theatergruppe. Im Einsatz dabei waren Marlies Krämer, Johanna und Arno Mager, Brigitte Schwarz und Birgit Wagner. Der in Mundart vorgetragene Streit über die Versteigerung des Schreibtisches von Schiller beim Schaller sorgte für viele Lacher. Auch der von Karl Valentin stammende Sketch „Semmelknödel“ oder heißt es doch „Semmelnknödeln“ (gespielt von Ulrike Blatt und Marlies Krämer),  gehört mittlerweile ebenfalls zum Stammrepertoire der Gruppe. Lang anhaltender Applaus war der verdiente Lohn für einen gelungenen Auftritt. Bestens kam auch der neue Sketch „Besuch bei der Zahnärztin“ an. Die der Patientin verpasste Krone, war sicherlich anders als erwartet. Ulrike Blatt und Birgit Wagner waren die beiden Darstellerinnen. Ein Gedicht, vorgetragen von Brigitte Schwarz und die Hommage von Marlies Krämer an ihre Heimatstadt Sulzbach, vervollständigten das Programm. Beim anschließenden Umtrunk war die Gelegenheit für ein gemeinsames Schwätzchen und den Rückblick auf die schönsten Momente der vergangenen fünf Jahre.  

Nach dem Auftritt ist vor dem Auftritt. Wenn es am Samstag, 22. Juni, um 18 Uhr im Salzbrunnenhaus wieder heißt “Theater um 6“, ist die Ü50-Theatergruppe wieder im Einsatz, dann mit einem neue Stück. Die Proben dazu laufen schon.

Wer Lust hat, auch einmal herauszufinden, wie es ist, vor vielen Leuten auf der Bühne zu stehen, ist herzlich eingeladen, einfach einmal mittwochs ab 16 Uhr bei den Proben im Salzbrunnenhaus vorbeizukommen. Alle Frauen und Männer Ü 50, sind gerne gesehen. Vor allem Männer werden gebraucht. Weitere Informationen über die Theatergruppe gibt es bei der VHS Sulzbach, Telefon (06897) 508-400.

Montag, 13 Mai 2019 06:37

Neues City-Netz für St. Anna

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„Wir sind davon überzeugt, dass die Versorgung mit schnellem Internet längst zur Daseinsvorsorge gehört. Deshalb bauen wir in Sulzbach nach und nach ein flächendeckendes Glasfasernetz auf. Im Industriegebiet in Neuweiler haben wir bereits zahlreiche große Firmen an das ultraschnelle Netz angebunden und das Alten- und Pflegeheim St. Anna geht Ende Mai online“, so Stadtwerke Geschäftsführer Jürgen Haas.

„Innerhalb von drei Wochen war der VSE Net-Ausbau logistisch geschafft“, so Einrichtungsleiter des cts-Alten und Pflegeheims Michael Gries. Und 1077 m Leerrohr und 1400 m LWL-Kabel später steht das Seniorenzentrum kurz vor der eigenen Spur auf der Datenautobahn. „Wir freuen uns sehr, vom schnelleren Internet zu profitieren“, so Gries.  „Es werden ganz andere Zeiten im Bereich Pflegedokumentation, Betreuungssystem  und Unternehmenssystematisierung anbrechen“, so der Einrichtungsleiter des Seniorenzentrums.

Gries: „Mit der Umstellung von ISDN auf ALL-IP holt man das 21. Jahrhundert ins Haus. Es werden ganz andere technische Möglichkeiten eröffnet.“ Für das Alten- und Pflegeheim bedeutet das auch im Bereich der zentralen Kommunikation im Haus ein anderes Kaliber. „Es wird möglich über ein digitales Kommunikationssystem mit den Bewohnern eng in Kontakt zu sein und Bedürfnisse gezielter zu erfüllen“, so Gries weiter. Gemeint ist zum Beispiel eine Videoschaltung in jedes Zimmer, über die gleich die erforderliche Dienstleistung angefragt werden  kann, um sie dann persönlich ausführen zu können. „Dank unserem neuen Zugang zur Datenautobahn wird auch im Bereich TV-Entertainment für die Bewohner viel mehr möglich sein“, sagt Gries. Man könne auf speziellere TV-Bedürfnisse eingehen, wie etwa ausländische Sender ins TV-Angebot aufzunehmen.

Durch die vorangegangene Durchdringungsbohrung von der Hauptstraße zu St. Anna kommen außerdem weitere Effekte zum Tragen: Angrenzende Straßen in Neuweiler Süd sind an die vorbereitete Leitungsgasse angebunden. Hier haben die Stadtwerke Sulzbach zusätzlich Glasfaser in der Längsverlegung für ihre Kunden mitverlegt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können auf Wunsch „echtes Glasfaser“ im dann noch ausstehenden Querverbund bis ins Haus verlegt bekommen.

Der angekündigte Ausbau von moderner Glasfaserinfrastruktur geht weiter. Die Stadtwerke Sulzbach haben dieses Jahr in Neuweiler bereits 100.000 Euro für neue moderne Glasfaserinfrastruktur verbaut. Vorausgegangen war eine Anfrage des Alten- und Pflegeheimes St. Anna, dass an die Stadtwerke herangetreten ist, mit der Bitte um Schaffung solch schneller digitalen Infrastruktur. St. Anna braucht schnelle Internetverbindungen, weil der Pflegeaufwand immer komplexer wird. Aus diesem Grunde werden die Altenheime miteinander vernetzt. Auch nutzen immer mehr ältere Menschen die modernen Medien wie Internet oder Streamingdienste. Von daher ist St. Anna mit diesem Citynetzausbau für die Zukunft gerüstet. Denn dieser FTTH-Anschluss ermöglicht, riesige Datenmengen in rasendem Tempo störungsfrei zu übertragen. Mehrere Dienste, Anwendungen und Kommunikationskanäle können dabei gleichzeitig genutzt werden. Nur wenn die Glasfaserleitung bis ins Haus führt, ist dies möglich“, sagt Jürgen Haas, Geschäftsführer der Stadtwerke. Nur bei echter Glasfaser (FTTH) fließt der Datenstrom garantiert unverzögert mit voller Kapazität. Denn so teilen Sie sich die Leitung nicht mit weiteren Anwohnern, wie es beim herkömmlichen Netz der Kupferleitungen für DSL heute immer noch der übliche Standard ist. Ein Vorteil, den nicht nur St. Anna nutzen kann. Da die dafür erforderliche Leitungsverlegung St. Anna für einige Straßen in Neuweiler-Süd durch die gleiche Leitungsgasse führt, haben die Stadtwerke Sulzbach zusätzlich Glasfaser in der Längsverlegung für ihre Kunden mitverlegt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können auf Wunsch „echtes Glasfaser“ im dann noch ausstehenden Querverbund bis ins Haus verlegt bekommen. Dadurch ergeben sich auch wertvolle Vorteile für Hauseigentümer & Immobilienbesitzer. Ein FTTH-Anschluss wertet die Immobilie auf, macht sie für manche Mieter erst interessant. Fernsehen, Streaming in Echtzeit, Internet, Internetradio und Telefonieren in bester Qualität und das gleichzeitig. Auch siedeln sich Unternehmen eher dort an, wo breitbandiges Internet verfügbar ist. Die Stadtwerke hatten die Hausbesitzer in den Ausbaubereichen angeschrieben. Über zweidrittel hatten daraufhin ihr Interesse  bekundet.

Bürgerinnen und Bürger können sich über die Internetadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder auch direkt  telefonisch an den Ansprechpartner Herrn René Comont unter Telefon 06897 575-512 wenden.

In die sechste Runde ging die sogenannte „Kunst-Mai-le“ in Sulzbach, eine Erfindung von Werner Thome, Maler und Frontmann der Künstlerinteressengemeinschaft Sulzbach KIS. Es handelt sich um eine Schaufensterausstellung in der Hauptschlagader der Stadt, der Geschäftsmeile in der Sulzbachtalstraße. 19 Gewerbetreibende, darunter zwei Leerstände, das Salzbrunnen-Carrée, sowie die Stadtbibliothek geben derzeit 13 Künstlerinnen und Künstler aus der Riege und dem Umfeld der KIS für den Ausstellungszeitraum im Mai die Gelegenheit, ihre Werke in den Geschäftsräumen zu präsentieren. Das Format ist ein Projekt der KIS in Zusammenarbeit mit der Stadt Sulzbach. Der Startschuss der „Mai-le“ fiel zum zweiten Mal im Autohaus Birkelbach. Geschäftsleiter des Autohauses und gleichzeitig Vorsitzender des Vereins Sulzbacher Unternehmer Björn Wacket hatte die Ausstellungshalle des Autohauses hollywoodverdächtig für die Vernissage vorbereitet. Die Gäste betraten über den roten Teppich am vergangenen Donnerstag die Meile. Darunter die mit den Sulzbacher Künstlern befreundete Malgruppe „peinture Création“ aus Rémelfing, die seit 2017 zum festen Bestandteil der Ausstellenden gehört. Wacket begrüßte das Auditorium in seinem Hause und informierte über die Passung von Autodesign und Bildkunst. Bürgermeister Michael Adam sprach in seinem Grußwort voll des Lobes vom Engagement der Künstlergruppen und stellte heraus, dass eine solche Aktion für die Stadt ein Aushängeschild ist. Anne Allenbach, Mitarbeiterin der Stadt, zeigte in ihrer Einführung, dass die Sulzbacher „Kunst-Mai-le“ zu einer waschechten Kunstform namens „public art“ gehört. Die Kunsthistorikerin ordnete die Aktion in die Reihe der Kunstformen ein, die man gemeinhin zur „Kunst im öffentlichen Raum“ zählt. Mit warmen und witzgewürzten Worten dankte KIS-Pressemann Jürgen Knieling in Vertretung für die Künstlergruppe vor allem den französischen Malerfreunden für die Treue und Mitarbeit am Projekt. Sulzbachs Chansonnier Wolfgang Winkler begleitete die Vernissage musikalisch und fand zu jedem Beitrag den richtigen inhaltlichen Ton.

Dass sich die Wälder in Deutschland neben der Holzernte, dem Naturschutz, der Sicherung von Luft-, Boden- und Gewässergüte auch zu einem bevorzugten Ort für zahlreiche Freizeitangebote entwickelt haben, ist auch der Verdienst von Waldbesitzern und Forstleuten. Ein Aufenthalt im Wald hat durch zahlreiche Studien belegte, positive Auswirkungen auf Körper und Geist. Die Bewegung und das Atmen der frischen Luft bewirken eine Senkung von Puls und Blutdruck, Verspannungen der Muskulatur werden gelöst. Der Blick in die grüne Natur wirkt verlangsamend auf die Hirnstromschwingungen und bewirkt eine Steigerung des Stimmungshormonspiegels.

 Der SaarForst Landesbetrieb bietet am 16. Mai in allen Revieren ab  17 Uhr eine Waldwanderung mit dem Revierförster an. Auch die Stadt Saarbrücken als Kommunalwaldbesitzer beteiligt sich am „Tag des offenen Revier“. In Sulzbach: Wanderung mit Revierförster Nils Lesch. Treffpunkt ist der Parkplatz oberhalb Bayrisch Zell, Ende Schürerweg in 66280 Sulzbach-Schnappach

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