Freitag, 16 November 2018 00:00

Hochwasserkonzept für Sulzbach in Arbeit

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Auch wenn einer der wärmsten und trockensten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen hinter uns liegt, bleibt der Hochwasserschutz immer ein wichtiges Thema.

Die Stadt Sulzbach hat nach den Starkregenereignissen der Jahre 2016/17 in Zusammenarbeit mit dem Umweltministerium und der Stadt Friedrichsthal ein „Starkregen- und Hochwasserschutzkonzept für die Städte Sulzbach und Friedrichsthal“ in Auftrag gegeben. Die beiden Städte sind hierbei Musterkommunen für das ganze Saarland. Die Auftragssumme beträgt rund 150.000 Euro. 96.000 davon zahlt die Stadt Sulzbach, den Rest Friedrichsthal.  Die Maßnahme wird vom Ministerium mit 80 Prozent bezuschusst. Zudem wurde auch noch die hydraulische Untersuchung der Kanäle durch den Entwässerungsbetrieb beauftragt,  um auch das Zusammenspiel von Starkregen und Kanalauslastung bewerten zu können.  Weiterhin beinhaltet der Auftrag, die Bewertung und Vorschläge für präventive Maßnahmen.  Es handelt sich hierbei um die detailgetreue, digitale Erfassung der Topographie und der Gebäude durch Vermessungen und Drohnenüberfliegungen, aber auch frühere Starkregenereignisse werden berücksichtigt. Danach werden, anhand meteorologischer Daten, Starkregenereignisse am Modell simuliert.  Erste Ergebnisse des beauftragten Ingenieurbüros zeigen, wie präzise das bislang fertig gestellte Modell schon arbeitet.

Termin für die Fertigstellung des Konzepts ist März 2019.

Eine deutliche Verbesserung des Hochwasserschutzes hat auch die im Jahr  2017 durchgeführte Renaturierung des Sulzbachs gebracht. Der Sulzbach wurde aus seiner unansehnlichen Betonrinne am Rande des Parks in sein ursprüngliches Bett inmitten der Grünfläche zurück verlegt. Dabei wurden neue Rückhalteflächen geschaffen. Bei der Maßnahme wurden rund 10000 Kubikmeter Erdmassen ausgebaut. Der neue Gewässerlauf kann nun etwa 10 Millionen Liter Wasser aufnehmen. Bei starken Regenfällen in diesem Jahr hat sich das bereits bewährt.  Ebenfalls bewährt hat sich Vergrößerung des Durchlasses unter der Brücke Auf der Schmelz. Dort wurde die Sohle tiefer gelegt. Eine weitere wichtige Maßnahme war auch der Bau eines dreidimensionalen Einlaufkäfigs am Moorbachstollen in Altenwald. Am dortigen Turnerheim wurde zudem ein weiterer Straßenablauf gesetzt, der das Wasser vom Waldgrundstück auffängt.

Ein großes Zeichen des Friedens am Gedenktag zum Ende des Ersten Weltkrieges:

Freundschaftsvertrag zwischen Sulzbach und Rémelfing geschlossen

Dass das lothringische Rémelfing etwas mit Sulzbach zu tun hat, ist kein Geheimnis mehr. Seit 2015 liest man von einer Vielzahl an gemeinsamen Aktivitäten. Initiator war Frankreich-Experte Wolfgang Winkler, der auf der anderen Seite der Grenze mit grenzüberschreitenden Ideen auf offene Türen stieß: Daniel Schmit, in Rémelfing zuständig für Kultur und Tourismus, packte sprichwörtlich Winklers ausgestreckten Arm. Seither geht man gemeinsame Wege. Regelmäßige Arbeitstreffen auf Verwaltungsebene sorgen für engmaschigen Austausch und Pläne. Sulzbacher Vereine, wie die Künstler-Interessengemeinschaft KIS,  die „Päädschesdribbler“, oder der Obst-und Gartenbauverein Neuweiler untermauern den Kontakt. Denn „drüben“ gibt es jeweils ein Pendant: Die Rémelfinger Künstlergruppe „Peinture création“ stellt mit der KIS aus; die Gruppen inspirieren sich, stehen Schulter an Schulter an der Staffelei.  Die beiden Wandergruppen „Päädschesdribbler“ und „Association sportive“ marschieren regelmäßig etliche  Kilometer gemeinsam.

Einen solchen Rückblick über den Beginn einer besonderen Freundschaft gab Hubert Bouring, Bürgermeister der Gemeinde Rémelfing, anlässlich der Unterzeichnung der Freundschaftsurkunde mit Sulzbach am vergangenen Sonntag in seiner Gemeinde. Dies geschah bewusst auf den geschichtsträchtigen Feiertag, 11. November 2018 zum 100-jährigen Ende des Ersten Weltkrieges. Nach vielen gemeinsamen Erlebnissen war laut Freundschaftsvertrag   „gemäß den Beschlüssen unserer Stadträte und entsprechend unserer persönlichen Anliegen“ der Zeitpunkt gekommen, eine Bande zu schließen. „Und wenn wir an diesem historischen Datum den Freundschaftsvertrag unterzeichnen, so bedeutet das Hoffnung und Mahnung, dass wir den Frieden unserer beiden Länder als wertvolles und schützenswertes Gut begreifen und bewahren“, sagte Bürgermeister Michael Adam in seiner Rede innerhalb der feierlichen Unterzeichnung. Eine große Sulzbacher Delegation war zugegen, als die Bürgermeister Schulter an Schulter am Mahnmal dem Tod der Gefallenen gedachte und gemeinsam Kränze niederlegten. Ergreifend später hierzu die Klänge des Freundschaftsliedes. Die musikalische Dichtung von Wolfgang Winkler wurde mit kräftiger Unterstützung des Rémelfinger Kinderchores „Cassiopée“ von Stefanie Bungart-Wickert den begeisterten Hörern vorgetragen.

Am 25. November erfolgt die Gegenzeichnung der Urkunde auf deutschem Boden. Dies geschieht innerhalb einer Gedenkfeier, die auf Initiative von Catherine Robinet, Generalkonsulin der Republik Frankreich im Saarland, in den Kontext des Endes des Ersten Weltkrieges im 100. Gedenkjahr gestellt wird. Sie findet am Sonntag, 25. November 2018, um 14.30 Uhr im Festsaal der AULA, Gärtnerstraße 12, 66280 Sulzbach statt.

Ein gemeinsames Logo gibt es seit Sommer 2018. In der gemeinsamen Stadtratssitzung wurde aus mehreren Vorschlägen eines gewählt. Die Urheberin des Logos ist die 25jährige  taub-stumme Charlotte Gory aus Rémelfing.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dienstag, 20 November 2018 00:00

VdK Hühnerfeld - Weihnachtsfeier am 09.12.18

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Donnerstag, 15 November 2018 00:00

Stadtwerke warnen vor falschen Ablese Telefonaten

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Wie von den Stadtwerken Sulzbach veröffentlicht, werden in den nächsten Tagen Ableser zu den Kunden kommen, um die aktuellen Zählerstände abzulesen, sofern die Stände nicht schon durchgegeben wurden. Die Stadtwerke Sulzbach weisen  darauf hin, dass die  Ableser ausschließlich persönlich bei den Kunden erscheinen und die Daten nicht am Telefon abfragt werden. Die Stadtwerke bitten darum, Telefonate, die nach Zählernummer und Zählerstand fragen und sie über diesen Anruf direkt zu informieren.  Wenn jemand die Telefonnummer notiert und sie den Werken zur Verfügung stellt, dann wird das Unternehmen rechtliche Schritte gegen die Anrufenden einleiten.

Freitag, 16 November 2018 00:00

Elisabethen-Kaffee der katholischen Frauen in Altenwald

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Die Frauengemeinschaft der katholischen Pfarrei Herz-Jesu Altenwald lädt ein zum alljährlichen Elisabethen-Kaffeenachmittag ins Pfarrheim in Altenwald am Mittwoch, 21. November. Beginn ist um 15 Uhr. Es werden angeboten Kaffee und Kuchen oder Weck und Würstchen; außerdem gibt es noch eine reichhaltige Tombola, deren Erlös teils nach Bolivien geht und nach Bethlehem in das Babyheim.

Die Karten kosten für Mitglieder fünf Euro und für Nichtmitglieder sieben Euro und werden bei den bekannten Stellen oder von den Kassiererinnen angeboten.   

Freitag, 09 November 2018 10:12

Filigrane Glaskunst in der Aula

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Die Sulzbacher Glaskunsttage haben viele neue Fans gewonnen.  Einer davon ist Jürgen Lennartz, Chef der saarländischen  Staatskanzlei.  In Vertretung von Ministerpräsident Tobias Hans war der Staatssekretär zur Eröffnung der 13. Sulzbacher Glaskunsttage in die Aula gekommen. „Ich bin begeistert von den gezeigten  Objekte und ab sofort Fan der Glaskunsttage“, erklärte Lennartz, nachdem er die besten Grüße des Ministerpräsidenten,  der Schirmherr der Veranstaltung war, überbracht hatte.  Lennartz erinnerte an die lange Tradition der Glasindustrie im Saarland und stellte fest: Mit den Sulzbacher Glaskunsttagen werde auch ein wichtiges Stück Industriegeschichte beleuchtet. Beeindruckt zeigte sich Jürgen Lennartz von den ausgestellten Werken und er freute sich, dass auch deren Herstellung gezeigt werde.  Mit ihren internationalen renommierten Künstlern versprühten die Sulzbacher Glaskunststage den europäischen Gedanken, so Lennartz. Regionalverbandsdirektor Peter Gillo nannte die Glaskunsttage einen wichtigen Termin für die ganze Region. Er rief in Erinnerung, dass es im Saarland mal 300 Glashütten gab.  Mit dieser Veranstaltung  werde diese Geschichte lebendig gehalten.

Bürgermeister Michael Adam betonte, die Glaskunsttage hätten eine ganz besondere Strahlkraft weit über Sulzbach und das Saarland hinaus. Die Teilnahme bedeutender Künstler aus ganz Europa mache dies deutlich. Sein  besonderer Dank galt dem Sulzbacher Kunstverein mit seiner Vorsitzenden Dagmar Günther an der Spitze  für die Organisation der dreitägigen Veranstaltung.

An den drei Tagen schauten sich knapp 2000 Gäste in der Aula um. Alle Glaskünstler bewiesen mit ihren individuellen Werken, was man mit dem fragilen Werkstoff alles anstellen kann. Von filigran bis massiv, experimentell bis traditionell war wieder alles dabei.  An allen gezeigten Objekten war die Freude am Gestalten zu erkennen. Die 13. Sulzbacher Glaskunsttage boten wieder einmal einen wundervoll breit gefächerten Einblick in die Welt der Glaskunst. „Ich habe viele positive Rückmeldungen von Ausstellern wie Besuchern erhalten. Wir als Kunstverein  sind sehr sind zufrieden “, so das Fazit von Dagmar Günther. Die Vorsitzende des Kunstvereins freute sich besonders darüber, dass alle Aussteller berichtet hätten, etwas verkauft zu haben. 

Freitag, 09 November 2018 00:00

Gut besuchte Alttierschau

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Nicht nur die Mitglieder des Kaninchenzuchtvereins SR 8 Sulzbach fühlen sich im Haus der Dorfinteressen-Gemeinschaft Altenwald sehr wohl. Seit 2014 haben die agilen Züchter bei der Alttierschau im Herbst im Stadtteilzentrum ihr zu Hause. Während die Vierbeiner munter in ihren Käfigen in dem kleinen  Zelt hinter dem Haus herumhüpften, bewirteten die Vereinsverantwortlichen ihre Gäste im großen Gemeinschaftsraum mit kulinarischen Leckereien, die die Frauen der Mitglieder in der Küche des Stadtteilzentrums zubereitet hatten.  Und es waren viele Gäste, die am Wochenende zur Alttierschau kamen. „Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz zur Schau“, so das Fazit von Winfried Kalle, dem zweiten Vorsitzenden des Vereins und er ergänzte: „Wir haben hier eine ideale Unterkunft gefunden.“ Seit dem plötzlichen Tod seines Bruders und Züchterkollegen Willibald im Juli dieses Jahres, hat Winfried  kommissarisch den Vorsitz übernommen. Bei der Jahreshauptversammlung im Januar wird ein neuer Vorsitzender gewählt. Bei der Alttierschau zeigten jetzt fünf Züchter des Vereins, wie sich ihre  Jungtiere des Frühjahres entwickelt haben. „Prima“, so das Urteil der beiden Preisrichter Dirk Alff aus Blickweiler und Alexander Specht aus Großrosseln. Mit Argusaugen schauten sie sich die die knapp 50 Kaninchen der Rassen Havanna, Alaska, Großchinchilla, Zwergwidder, verschiedene Farbenzwerge und Deilenaar an. Da ging es um die Fellzeichnung, die Kopf- und Ohrenform, Körperform, Figur und Gewicht, aber auch um den allgemeinen Pflegezustand der  Mümmelmänner.  Drei Tiere bewerteten Alff und Specht mit vorzüglich, zahlreiche mit „hervorragend“ und „sehr gut“.  Winfried Kalle zeigte sich zufrieden mit der Bewertung. „Die beiden Preisrichter haben uns eine gute Zuchtarbeit bescheinigt“, freute er sich.  Der neunjährigen Marie waren die Bewertungen von Alff und Specht egal. Sie hatte ein schwarzes Zwergwidder-Kaninchen in ihr Herz geschlossen und wollte es gar nicht mehr hergeben. „Das ist so schön zart, aber auch etwas hippelig“, meinte  die junge Dame zu dem süßen Vierbeiner.  Und sie verriet, dass sie zu Hause ein Hermelin-Kaninchen hat. Zur Siegerehrung begrüßte Winfried Kalle neben dem Schirmherrn der Schau, Bürgermeister Michael Adam, auch den Geschäftsführer der Stadtwerke Sulzbach,  Jürgen Haas. Dieser überreichte Stefan Kalle den Wanderpokal der Stadtwerke. „Ich habe schon viele Preise gewonnen, aber noch keinen Wanderpokal“,  freute sich Kalle.  „Mit ihren Ausstellungen sind die Sulzbacher Kaninchenzüchter ein fester Teil des kulturellen Lebens in unserer Stadt“, betonte Michael Adam.  Er freute sich über  die gute Zusammenarbeit von DIG und SR 8 und bezeichnete die Kaninchenzucht als anspruchsvolles Hobby, das viel Zeit, viel Sorgfalt und zudem große Tierliebe verlange.  Groß war die Freude bei Hans-Jürgen Schmidt. Mit seinen Groß-Chinchilla Kaninchen sicherte er sich den Vereinsmeistertitel 2018. Seine sechs gemeldeten Tiere bekamen von den Preisrichtern stolze 579 Punkte. Mit seinen Alaska-Kaninchen kam Stefan Kalle auf Platz zwei. Den dritten Rang belegte die Zuchtgemeinschaft Waltraud und Winfried Kalle (Rasse Deilenaar).  Bei den Zuchtgruppen,  hier wurden zwei Geschwister aus zwei Würfen oder vier Geschwister aus einem Wurf bewertet, drehte Stefan Kalle den Spies um und gewann vor Hans-Jürgen Schmidt. Auch hier kam die Zuchtgemeinschaft Kalle auf den dritten Rang. Mit einem Deilenaar-Kaninchen stellten Winfried Kalle und seine Frau Waltraud auch das schönste Tier der Schau.

Mittwoch, 14 November 2018 00:00

FFW: Neue Mützen und Sirene für LB Stadtmitte

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Neue  Mützen für den LB Stadtmitte
Der Löschbezirk Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr Sulzbach bedankt sich herzlich bei Thomas Theobald, Stukkateurbetrieb, De Hausknecht - Gebäude & Montageservice und Patrik Wagner für 60 brandneue Mützen für Einsätze und Veranstaltungen an kalten Tagen.

Neue Sirene in der Stadtmitte
Bei der Alarmierungen der Feuerwehr Sulzbach heult seit dem Abriss der alten Feuerwache hinter dem Rathaus keine Sirene mehr in Innenstadt. Mit dem Abriss des alten Feuerwehrgerätehauses "starb" auch die alte, motorbetriebene Sirene. Charakteristisch war sie an ihrem dunklen Ton erkennbar, daher wurde sie liebevoll "de Bär" genannt.

In Zukunft wird eine neue, elektrisch betriebene Sirene, zu hören sein. Sie unterscheidet sich sehr stark im Klang von der alten Sirene. Es handelt sich um eine SONNENBURG-Sirene.

 

 

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