Foto: Bernhard Wittmann

Der Verlust der Artenvielfalt betrifft uns alle. Die heimischen Insekten erfüllen viele Funktionen, die in den natürlichen Abläufen nicht zu ersetzen sind. Sie sind Nahrungequelle für Vogelarten, Kleinsäuger und Reptilien und ihre immense Bestäubungsleistung ist von unmittelbarer Bedeutung für den Menschen. Die Biodiversitätsstrategie des Saarlandes zeigt die schützenswerten Räume unserer Heimat auf.  Der eigene Garten kann dazu gehören. Dr. Andreas Bettinger ist im saarländischen Umweltministerium Leiter des Referates „Arten- und Biotopschutz/Zentrum für Biodokumentation“ und begleitet von Seiten des Landes die Siedlungsnaturschutzinitiative. Er wird in seinem mit zahlreichen aussagekräftigen Bildern illustrierten Vortrag aufzeigen, was die Gemeinden, aber auch  der einzelne Bürger/in im privaten Umfeld mit wenig Aufwand für den Artenschutz machen kann.

Referent: Dr. Andreas Bettinger

Dienstag, 29. September 2020, 18 Uhr
Salzbrunnenhaus,
Auf der Schmelz, Sulzbach
Eintritt frei

Donnerstag, 24 September 2020 07:58

Ambyance jazzt am 6. November 2020 im Salzbrunnenhaus

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Sowohl nachdenkliche, als auch plaudernde Jazz-Standarts treffen auf selbst arrangierte Popsongs von Al Jarreau, Bobby Mc Ferrin, Jamie Cullum – beweglicher Groove im improvisatorischen Crossover-Bereich. Das ist das Quartett Ambyance.

Bandvater Amby Schillo ist bestens bekannt als Schlagzeuger der Joy Flemming Band und als Sänger und Percussionist des Pandemonium Orchesters, sowie des Euro Pool Orchesters. In den späten 90er Jahren gründete Schillo die Band Ambyance mit Jürgen Schmidt (Piano), Jochen Lauer (E-Bass) und Stephan Brandt (Drums). Die vier Musiker geben am 6. November im Salzbrunnenhaus hochkarätig Gas.

Info: Den Hygieneregeln im Corona-Jahr entsprechend sind die Tickets begrenzt. Eine Reservierung ist erforderlich. Kontakt: VHS Sulzbach 068977508 400, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Ticket: 10 Euro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer mit einem Elektrofahrrad in Sulzbach unterwegs ist, muss künftig nicht mehr fürchten, dass ihm in der Stadt der Saft ausgeht. Seit diesem Sommer gibt es auf dem Salzbrunnengelände, gleich neben dem Gradierwerk, eine E-Bike-Ladestation. Elektrisch betriebene Fahrräder, sogenannte Pedelecs oder E-Bikes, sind sehr beliebt. Sie sind gerade auch in Sulzbach mit seiner hügeligen Topografie eine echte Alternative zum Automobil, sowohl in der Freizeit als auch im Alltagsverkehr.

Errichtet wurde die Station von den Stadtwerken Sulzbach. Bürgermeister Michael Adam sagt zu der Initiative: „Zum einen wollten wir mit diesem Standort, das Salzbrunnengelände mit Gradierwerk, Stadtbibliothek, Salzbrunnenhaus und Salzbrunnen-Carrée als touristisches Zentrum aufwerten und dazu beitragen, dass jeder auch auf zwei Rädern uneingeschränkt mobil sein kann und sich niemand von steilen Wegstrecken abschrecken lassen muss.“  Adam weiter: „Mein Dank gilt den Stadtwerken, dass sie diese Station in Zusammenarbeit mit der Stadt errichtet haben, und dem Land danke ich für die Förderung.“ Der Standort auf dem Salzbrunnengelände verfügt über vier Ladeeinheiten. Die Akkus der Fahrräder können dabei in Schließfächern an Schuko-Steckdosen bis zu 12 Stunden aufgeladen werden. Die Fächer sind mit einem Zahlencode einfach zu bedienen. Um einen Anreiz zur Nutzung zu schaffen, ist das Aufladen derzeit kostenlos.  

Die Errichtung der Ladestationen wurde gemäß der Richtlinie zur Förderung regionaler Klimaschutzprojekte und Elektro-Fahrrad-Mobilität (EMOB) vom das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr bezuschusst. Weitere Partner dieses Projektes waren die Gesellschaft für Innovation und Unternehmensförderung (GIU) aus Saarbrücken und die Sulzbacher Firma. Eurolocks. Von dem europaweit tätigen Unternehmen kommen die Schließeinrichtungen der Station.  

Adam hofft, dass die Station rege genutzt wird und ist überzeugt, dass sie zu einer touristischen Aufwertung führt.

Donnerstag, 24 September 2020 07:27

"NACHTRUF" - gelungenes Happening am Salzbrunnenensemble

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In Corona-Zeiten haben Veranstaltungen ein anderes Gesicht. Vieles kann nicht in gewohnter Breite und Lockerheit stattfinden. Aber manchmal sind es die Hindernisse, die etwas Neues entstehen lassen, wie das Video-Projekt der Künstlerin Leslie Huppert. Vergangene Woche präsentierte sie mit ihrem Assistenten Henri Rohr auf zwei Mauerelementen des Salzbrunnenhauses und einer weiteren am Salzherrenhaus ihr Videohappening „NACHTRUF“.  Insgesamt 23 regionale und internationale Künstlerinnen und Künstler sind in das Projekt involviert – sind es nämlich je zehn Kunstwerke – ob Gemälde, Installationen oder Videosequenzen – die im Gesamtkunstwerk „Nachtruf“ in Stop-motion Technik von jedem Kunstschaffenden gezeigt werden. „In Zeiten der Coronakrise brechen die Ausstellungsmöglichkeiten der Kunstschaffenden weg.  Die Kunst verschwindet aus der öffentlichen Wahrnehmung. Mit unserem Projekt wollten wir das ändern“, erläutert Huppert.

Rund 20 Gäste waren ins Salzensemble gekommen, um sich bei Einbruch der Dunkelheit das ungewöhnliche Spektakel anzusehen. Das Hygienekonzept für die Freiluftveranstaltung machte es möglich, dass Sitzbänke kinoähnlich Richtung Projektionsfläche aufgestellt werden konnten. Bei Getränken und der Pizza auf dem Schoß konnte man sich einen Eindruck von den Werken der namentlich genannten Künstlerinnen und Künstlern machen. „Hier ist es sehr locker und gemütlich: ein wunderschönes Ambiente“, lobte Huppert während der Vorstellung.

Ihre Videosequenzen befinden sich derzeit auf Tournee, wo sie jeweils an verschiedenen Orten im Regionalverband an Mauern und Hauswände projiziert werden.

„NACHTRUF“ war bisher am Kulturort Wintringer Kapelle, in Püttlingen, Riegelsberg und im Historischen Museum Saarbrücken. Der Regionalverband Saarbrücken unterstützt im Rahmen seiner Kulturförderung in der Corona-Krise Hupperts Projekt.

„Es ist schön, dass Nachtruf in Sulzbach gezeigt werden kann und es am Salzbrunnenhaus, eines der ausgewiesenen Orte der Kunst und Kultur im Regionalverband Saarbrücken, dargeboten wird“, sagte Peter Lupp, Kulturreferent des Regionalverbandes Saarbrücken, am Veranstaltungsabend. 

 

Folgende Künstler sind in „NACHTRUF“ involviert:

 

Claudia Brieske (Stampfsymphonie, auf einem schwarzen Bildschirm sieht man von unten einen Körper mit Stiefeln, die in einem bestimmten sehr eindringlichen Rhythmus aufstampfen).

 

BOBO (Zeichnungen auf Zigarettenpapier)

 

Klaus Harth (Zeichnungen von Straßenszenen und Skizzen)

 

Mane Hellenthal (Drei Sequenzen: 1. Prägungen, Bergbilder, Architektonische Bilder in Landschaft (Malerei)

 

Juliana Hümpfner (Malerei: Boxerserie, Imker, Politiker im Streit, Sportler)

 

Leslie Huppert (Videos: Der Tanz, Kali, Milkyway, Bambootrain, TigegenTi, Der Seiltanz, Swing, Handgespräche, etwas Malerei (Schattenhelden))

 

Vera Kattler (Malerei, Zeichnungen, Aquarelle)

 

Greta Mendez (London / Tobago) (Film: Kashmir Ophelia)

 

Genc Mullici (Albanien) (Skulpturen, Malerei)

 

Andrea Neumann (Malerei)

 

Fevzi Konuk (Zeichnungen)

 

Veronika Olma (Malerei, Zeichnungen, Installationen)

 

Karen Ostrom (Kanada/USA) (2 x Videoanimation)

 

Dirk Rausch (Aquarelle)

 

Gertrud Riethmüller (2 Performancevideos, 1 Installationsvideo)

 

Armin Rohr (Malerei Landschaften, Malerei Abstrakt, Zeichnungen)

 

Henri Rohr (Zeichnungen)

 

Astrid Spaniol (Performancevideo)

 

Klaudia Stoll (2 Videos von Zeichnungen, die in einem Skizzenbuch umgeklappt werden)

 

Veronique Verdet (digitale Kollagen)

 

Claudia Vogel (Malerei, Objekte)

 

Efrat Zehavi (Israel/Niederlande) (Animationen bewegter Knetfiguren)

Treffen für Neuankömmlinge in Sulzbach

Im persönlichen Gespräch oder in Gruppen soll es darum gehen, die Integration in Deutschland zu erleichtern. Wie vereinbare ich einen Arzttermin, wie finde ich den richtigen Zug/Bus? Monique Broquard hilft auch bei Fragen rund um Internetbanking und Bankwesen, erläutert die Sache mit den Energiekosten oder ist Ansprechpartnerin bei Bauangelegenheiten.

Jeden Dienstag, 10 bis 11.30 Uhr im Salzherrenhaus, Auf der Schmelz

 

 

Donnerstag, 24 September 2020 06:55

Sparkasse reduziert Filialnetz

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Die Sparkasse in Hühnerfeld wird zum SB-Center

 

 

Die Sparkasse in Neuweiler wird ganz geschlossen.

 

 

Die Sparkasse Saarbrücken will noch im September mit dem Projekt „Zukunftsvision Retailbanking“ starten.  Im Mittelpunkt stehe dabei ein Filialnetz mit innovativen Formaten und hoher Beratungsqualität, heißt es seitens der Sparkasse. Im Rahmen des Projektes werden die für eine Zusammenlegung ohnehin vorgesehenen und Corona-bedingt geschlossenen 16 Filialen, die nach Unternehmensangaben „eine äußerst geringe tägliche Besucherfrequenz verzeichnen“, künftig nicht mehr mit Mitarbeitern besetzt. Acht dieser Filialen, neben Hühnerfeld sind das Schafbrücke, Göttelborn, Auersmacher, Bliesransbach, Fechingen, Rockershausen und Wehrdener Berg), werden in sogenannte SB-Center umgewandelt.  Die übrigen acht, darunter auch die Filiale Neuweiler (zudem Jägersfreude, Bischmisheim, Fischbach, Scheidt, Lauterbach, Fürstenhausen und Heidstock) werden ganz geschlossen. Aufgrund geringer Nutzung entfallen zudem die SB-Standorte Herrensohr und Karlsbrunn. Nach Angaben des Unternehmens werden die Beraterinnen und Berater der betroffenen Stellen die Kunden künftig von den umliegenden Filialen aus betreuen.

Bürgermeister Michael Adam erklärt hierzu: 

„Ich bedaure sehr, dass die Filiale in Neuweiler geschlossen wird. Da tut sich ein Problem auf, gerade für ältere Menschen und alle, die bei ihren Bankgeschäften nicht auf Online setzen.“ Adam macht aber deutlich: „So traurig die Schließung und die Umwandlung sind: Das Nutzungsverhalten hat sich geändert. Die Entwicklung ist bedauerlich, aber wohl nicht zu verhindern.“

Trotzdem wolle die Stadt das Gespräch mit dem Vorstand der Sparkasse suchen und werde einen Vertreter des Unternehmens zu einer der nächsten Ausschuss-Sitzungen einladen, um diesem die Möglichkeit zu geben, die Entscheidung zu erläutern.

Montag, 21 September 2020 13:24

Radtour durch das Wieslautertal nach Wissembourg

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Die Volkshochschule Sulzbach lädt gemeinsam mit dem adfc für Sonntag, 27. September, zu einer Fahrradtour nach Wissembourg  ein. Zu den bekanntesten Gebäuden in dem historischen Städtchen im Elsass zählt das Maison du SEL. Die Tour startet am Salzbrunnenhaus. Treffpunkt ist kurz vor 9 Uhr. Die Räder werden auf die Fahrradträger der Autos verladen. Bei der Anmeldung soll bitte jeder mitteilen, ob er jemanden zusätzlich mitnehmen kann oder ob er mitgenommen werden will. Dann geht es zum Startort nach Hinterweidenthal in der Pfalz an den Bahnhof der Wieslauterbahn. Die Radtour führt über einen fast komplett asphaltierten Radweg durch das Wieslautertal ins ca. 35 Kilometer entfernte Wissembourg im Elsass. Nach einer kleinen Rundfahrt entlang der historischen Plätze des Ortes ist Rast in einem kleinen Park. Verpflegung ist mitzubringen. Im Anschluss kann sich jeder selbst in Wissembourg umschauen. Zu einem abgesprochenen Termin geht es mit dem Rad zurück zum Ausgangspunkt nach Hinterweidenthal bzw. Sulzbach, wo gegen 18 Uhr Eintreffen ist. Die Gesamtradstrecke beträgt rund 75 Kilometer und ist relativ flach. Eine gute Kondition ist aber von Vorteil. Eine Anmeldung ist aus organisatorischen Gründen bis zum 25. September erforderlich, Telefon (06897)508-400. Die Teilnehmergebühr beträgt fünf Euro. Leiter ist Axel Birtel, zertifizierter Tourenleiter des adfc.

Freitag, 18 September 2020 06:26

Ausstellung mit Barbara Gehm im Salzbrunnenhaus ab 2. Oktober

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Nachdem der Lockdown im März die Ausstellung mit der St. Ingberter Künstlerin Barbara Gehm ausgesetzt hat, wird es ab dem 2. Oktober mit dem geplanten Ausstellungsthema im Salzbrunnenhaus eine Präsensausstellung geben. Von einer offiziellen Vernissage mochte die Künstlerin aufgrund der Corona-Situation absehen. Stattdessen wird eine kleine Broschüre mit Informationen zu einigen Gemälden und der Künstlerin selbst die Ausstellung begleiten. Die Sammlung wird im Salzbrunnenhaus während der Verwaltungsöffnungszeiten der VHS zu sehen sein. Dabei sind die Kurszeiten zu beachten. Es wird darum gebeten, sich bei Interesse vorher telefonisch kurz anzumelden (06897-508 197).

Barbara Gehm befasst sich mit freier Malerei in den Techniken Acryl und Aquarell, sowie mit verschiedenen Druck- und Zeichentechniken. Mit der Malerin Irmgard Weber arbeitete sie in Spanien und Südfrankreich. In ihrem Atelier in St. Ingbert findet sie die notwendige Stille, um in schöpferischer Innenschau den Phänomenen ästhetisch auf den Grund zu gehen. Ihre Gabe, die individuellen Beobachtungen in Farbe zu übersetzen und sie aus dem erlebten Zusammenhang malerisch zu verdichten, hat folgende Konsequenz: Der Betrachter empfindet Vertrautes vor Gehms Bildern. Diese stumme Übereinkunft über ein gleichzeitig empfundenes Lebensphänomen zwischen Malerin und Betrachter zeichnet ihr Werk aus.

In ihrer Ausstellung präsentiert Barbara Gehm Kompositionen in Acryl auf Leinwand in überwiegend blaugrün. Die Themen der Exponate suchen das Abstrakte, bleiben aber dem Gegenständlichen verbunden. Es sind Landschaften, Flächen und Ballungen.

Die Künstlerin selbst ist am Donnerstag, 8. Oktober 2020 von 15 bis 18 Uhr im Salzbrunnenhaus in ihrer Ausstellung zugegen. Wer ein Ateliergespräch wünscht, wird gebeten, sich kurz anzukündigen unter: Anne Allenbach 06897-508 197 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Die Ausstellung ist vier Wochen zu sehen.

Freitag, 18 September 2020 06:12

Müll gehört nicht auf die Straße oder in den Wald

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In jüngster Zeit kommt es häufig zu illegalen Müllablagerungen vor dem Kaufmännischen Berufsbildungszentrum in Höhe der Bassilastraße, wie auf unser Bild zu sehen ist. Dieser Müll gehört in die entsprechenden Tonnen oder auf das Wertstoffzentrum. Die Stadtverwaltung bittet alle Anwohnerinnen und Anwohner um Mithilfe bei der Suche nach den Verursachern dieser illegalen Ablagerungen. Hinweise, die natürlich vertraulich behandelt werden, bitte an die City-Wache.  

Freitag, 18 September 2020 06:05

Fußgänger-Ampel eingerichtet

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Nach einem Dachstuhlbrand in dem Haus gegenüber der Feuerwache des Löschbezirks Stadtmitte musste wegen Einsturzgefährdung der Bürgersteig gesperrt werden. Nach Rücksprache mit der zuständigen Straßenverkehrsbehörde beim Regionalverband Saarbrücken und dem Baulastträger, dem Landesbetrieb für Straßenbau, wurde zur sicheren Überquerung dieses Bereiches jetzt im Schnappacher Weg in Höhe der Musikschule eine Fußgänger-Ampel eingerichtet.

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