24-Stunden-Übung der THW-Jugend  Schauübung am Salzbrunnenhaus

Vor wenigen Tagen führte die Jugend  des Technischen Hilfswerkes Sulzbach eine 24-Stunden-Übung durch. Gleich mehrere Einsätze mussten die zehn Mädels und fünf Jungs des THW absolvieren. Jugendbetreuer Torsten Korn hatte das Ganze organisiert. „Es ist eine ideale Möglichkeit, das bisher Gelernte anzuwenden“, erklärte er.

Bei der Übung an der Blaufabrik  war auch der Nachwuchs der Sulzbacher Feuerwehr dabei. Während die Feuerwehrjugend den angenommenen Brand löschte, kümmerten sich die jungen THW-ler um die Bergung und die Betreuung der Verletzten. Die Zusammenarbeit klappte hervorragend. Wenn der Alarm in der THW-Unterkunft in der Wiesenstraße ertönte, hieß es für die Nachwuchshelfer: raus und ja keine Zeit verlieren. Uniformen und Helm waren während der 24 Stunden immer griffbereit. Gleich mehrere Stunden waren die 15 THW-Nachwuchshelfer bei der Suche nach einer vermissten Person im Wald bei Neuweiler unterwegs. Interessant war für die Mädchen und Jungs auch der Besuch bei der Berufsfeuerwehr in Saarbrücken. Zahlreiche Interessierte lockte die Schauübung auf dem Salzbrunnengelände an. Im  Sulzbach stauten die Nachwuchshelfer Wasser an, um dann Tauchpumpen in den Einsatz zu bringen. Das Schleppen der Sandsäcke war für die Mädchen und Jungs eine ganz schöne Kraftanstrengung. Zudem gab‘s noch nasse Füße. Aber alle absolvierten die ihnen gestellten Aufgaben mit Bravour. Viel Lob gab es von Jugendbetreuer Torsten Korn. Er sprach von „einer tollen Erfahrung für alle“. Der THW-Ortsbeauftragte Christian Pauli und auch Bürgermeister Michael Adam zeigten sich von den Leistungen der Mädchen und Jungs beeindruckt. Zum Abschluss der 24-Stunden-Übung tischte das Essens-Team des THW Sulzbach allen Jugendlichen sowie  allen Betreuerinnen und Betreuern ein leckeres Essen auf. Die Nudeln mit Hackfleischsoße schmeckten jedem. THW-Jugendbetreuer Torsten Korn betonte: „Alle waren mit großer Begeisterung bei der Sache. Alle haben viel gelernt und die Kameradschaft wurde gefördert.“  Junghelferin Paula (12) hatte ihren Spaß bei der 24-Stunden-Übung. Am Interessantesten fand sie die Übung an der Blaufabrik.