Bundesverdienstkreuz für Brunhilde Müller  

Sozialministerin Monika Bachmann hat diese Woche bei einer Feierstunde im Sitzungssaal des Rathauses Brunhilde Müller für ihr hohes ehrenamtliches Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

In seiner Begrüßung bezeichnete Bürgermeister Michael Adam Brunhilde Müller als kompetente und verlässliche Ansprechpartnerin für die Bürgerinnen und  Bürger. Das Engagement der ehemaligen Landtagsabgeordneten, Stadträtin und Beigeordneten gehe weit über die Politik hinaus, stellte Adam fest und erinnerte an die Tätigkeiten von Müller im Sozialverband VdK, als ehrenamtliche Richterin, in der Elternvertretung und der evangelischen Kirchengemeinde. Adam: „Ihr Engagement hat sie stets mit viel Herzblut ausgeübt. Brunhilde Müller hat diese Auszeichnung wahrlich verdient.“

„Es handelt sich um eine der höchsten Auszeichnungen, die die Bundesrepublik Deutschland an Bürgerinnen und  Bürger zu vergeben hat“, betonte die Sozialministerin in ihre Laudatio. Brunhilde Müller habe sich in ihrem beruflichen Umfeld und darüber hinaus in herausragender Weise um das Wohl ihrer Mitmenschen verdient gemacht.

1979 kam Brunhilde Müller zum ersten Mal für die FDP in den Stadtrat von Sulzbach. Als Stadträtin hat sie über dreißig Jahre lang im Bereich der kommunalen Daseinsvorsorge vieles bewirkt. Als Projekte, die Brunhilde Müller maßgeblich mit ins Rollen gebracht habe, nannte die Sozialministerin unter anderem die Sanierung der Rathausschule, den Bau des Sportzentrums und des Hallenbades, die Restaurierung des Salzbrunnenensembles und den Neubau des Knappschaftskrankenhauses. Von 2012 bis 2014 war sie Beigeordnete der Stadt Sulzbach. Von 1990 bis 1994 war Brunhilde Müller Landtagsabgeordnete. Die letzten beiden Jahre war sie Vorsitzende der FPD-Fraktion.

Das kommunale Engagement für die Menschen vor Ort hat sie aber auch in anderen Bereichen verfolgt. Zum einen als Elternvertreterin von 1971 bis 1984 zuerst innerhalb des Schulzentrums Sulzbach. Von 1978 bis 1984 dann weiter auf Landes- und Bundesebene als Vorsitzende des Ausschusses für Realschulen. Zudem ist Brunhilde Müller seit 1996 Vorsitzende des Sozialverbandes VdK im Kreisverband Saarbrücken Land-Ost, übernimmt in dieser Funktion die Verantwortung für 25 Ortsverbände. Seit 2009 ist Müller darüber hinaus als ehrenamtliche Richterin beim Sozialgericht Saarbrücken tätig sowie als Vorsitzende des Haus-und-Grund-Vereins. Einige Jahre war Brunhilde Müller auch als Presbyterin in der evangelischen Kirchengemeinde aktiv. „Das ist wirklich eine ganze Bandbreite an verantwortungsvollen Aufgaben, die Brunhilde Müller in den verschiedensten Wirkungsfeldern übernommen hat. Deswegen sage ich nicht nur als Sozialministerin, sondern eben auch als Frau, die um die Herausforderungen und Anstrengungen in der Politik und den damit einhergehenden Ehrenämtern Bescheid weiß, vielen Dank für dieses  unerlässliche Engagement. Das macht sie zu einer wichtigen Stütze der Gesellschaft. Ihr Engagement ist wichtig und wertvoll“, bedankte sich Ministerin Monika Bachmann.

Der saarländische FDP-Landeschef Oliver Luksic (MdB) würdigte die politische Arbeit von  Brunhilde Müller und merkte an: „Sie ist im saarländischen Landtag bisher die einzige Frau an der Spitze einer Fraktion.“

Armin Lang, der Vorsitzende des VdK Saarland, erklärte. „Wir sind froh und stolz, dass du zu uns gehörst.“  Der evangelische Pfarrer Rolf Kiwitt betonte: „Als Kirchmeisterin hast du in unserer Kirchengemeinde eine ganz wertvolle Arbeit geleistet.“ Der Erste Regionalverbands-Beigeordnete Manfred Maurer erklärte. „Unsere Gesellschaft braucht Menschen wie sie.“ 

Brunhilde Müller selbst bezeichnete den Sulzbacher FDP-Politiker Nobert Wagner als ihren Mentor und erklärte: „Ohne die großartige Unterstützung meiner Familie hätte ich diese zahlreichen Ämter nicht ausüben können.“