Schwesternwohnheim soll Haus der Generationen werden

Schwesternwohnheim soll Haus der Generationen werden

 

Bürgerversammlung am Donnerstag, 16. August, 18 Uhr,  in der Aula

 

Seit Ende 2017 ist das denkmalgeschützte, ehemalige Schwesternwohnheim in der Lazarettstraße im Eigentum der Stadt. Leider ist aus dem einst so besonderen Haus in den letzten Jahren ein Schandfleck geworden. Diesen will die Stadt jedoch beseitigen. Das Gebäude, das an exponierter Stelle an der Kreuzung zur Bahnhofstraße steht, soll saniert und zu einem Haus der Jugendarbeit umgebaut werden. Hier soll das Jugendzentrum einziehen, außerdem sollen die Gemeinwesenarbeit der Caritas, der Seniorenbeirat der Stadt und eventuell auch das Projekt Familie gibt Aufwind oder der Verein Kleine Tiger in dem Haus Platz finden.  Das Konzept, das von der Arbeitsgemeinschaft Prof. Klaus Dieter Köehler/ Architekturbüro 3bstoff Michael Arend – Michael Seiler entwickelt wurde, wird mit entsprechenden Plänen am Donnerstag, 16. August, bei einer Bürgerversammlung in der Aula vorgestellt. Dazu sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen. Beginn ist um 18 Uhr.

Ein Teil des Konzeptes ist ein dreigeschossiger Erschließungstrakt links neben dem denkmalgeschützten Gebäude. In diesen kommen die Treppe, ein Aufzug und die Sanitäranlagen. Zahlreiche Fenster auf der Südstraße des Baus sorgen für ein lichtdurchflutetes Inneres. An dem denkmalgeschützten Schwesterwohnheim wird der linke, später angebaute Teil, abgerissen. Hergerichtet wird der alte Gewölbekeller, der von der rechten Seite des Hauses und auch durch den Erschließungstrakt zugänglich ist.

Die erste und zweite Etage des ehemaligen Schwesternwohnheims sind für das Jugendzentrum vorgesehen. Das Dachgeschoss verfügt über einen großen Bewegungsraum und Büros. Zur Finanzierung des Projektes, zu dem der  Stadtrat bereits seine Zustimmung gegeben hat,  werden Fördermittel in Höhe von 1,2 Millionen Euro, die für die Sanierung des Anwesens Sulzbachtalstraße 116-118 vorgesehen waren, verwendet. „Die Mittel wären dort städtebaulich mit guter Außenwirkung bestens aufgehoben, um die Zufahrt zu zentralen Einrichtungen der Stadt erkennbar aufzuwerten“, hieß in der entsprechenden Ratsvorlage. Und: „Aus der Ruine soll und kann ein Aushängeschild für die Stadt werden.“

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