Wandern für die Nachhaltigkeit: Rund 600 Wanderer bei der fünften Gudd-Gess-Tour 2019

Wer denkt, bei der Gudd-Gess-Tour würden keine Kalorien verbraucht, weil man neun Essensstationen durchlaufen würde, der irrt. Der Blick auf die Wanderapp auf dem Handy, die die Tour aufgezeichnet hat, zeigt: Kalorienverbrauch bei kompletter 7,5 km -Tour: 545 Kalorien. Die darf man auf den Gesamttagesbedarf draufaddieren. Heraus kommt ein Schlemmtag ohne schlechtes Gewissen. Das Organisationsteam hatte sich wieder was Besonderes für den Tag ausgedacht: Bei optimalem Wanderwetter gingen am vergangenen Sonntag rund 600 Wanderer bei dem kulinarischen Streifzug mit dem Nachhaltigkeits-Thema an den Start.

 

 

 

Los ging‘s beim Salzbrunnenhaus mit ner Tasse Kaffee und nem Keks auf die Hand. Kaum hatte man den Rucksack festgesurrt, kam man schon an Station 1 beim Angelsportverein Sulzbach in die Essensmeile. Canapées mit Fischspezialitäten im Vorspeisenformat eröffneten die Menütour. Die Obstspieße von Salzbrunnen-Carrée-Mann Markus Parnitzke an Station 3 mitten im Gehege des Brennenden Berges machten sich richtig gut mit Volker Bachs Honigspezialitäten. Der OGV Neuweiler wartete auf dem Waldparkplatz in Neuweiler mit Kartoffelpuffern und Eintopf auf die Gudd-Gess’ler. In geselliger Runde konnte man hier erste Hauptspeisen-Eindrücke sammeln.

 

 

Über den Karl-May-Weg ging es zu Station 5. Spätestens hier am IPA-Heim wartete ein Wildgulasch mit Glamoureffekt und traditionelle Schwenkleckereien auf die Wanderer. Saarforst und IPA-Team machten als Gastgeber eine gute Figur. „Super, dass die Portionen alle so sind, dass am nächsten Wegpunkt wieder was reinpasst“, hörte man aus Wanderermund. Ein paar Schritte weiter gab es bei den Stadtwerken den weltbesten Durstlöscher: Sulzbacher Trinkwasser. Nach dem Aufstieg Richtung Sulzbacher Friedhof standen plötzlich zur Freude alle jungen Wanderer die Hüttengriller auf dem Weg. Hier lockten frische Burger und Kartoffelspalten den letzten Hunger hervor. Bei den Naturfreunden in der Hohl wartete der Nachtisch in Form von selbstgemachten Kuchen. Und das süße Ende fand man wieder beim Salzbrunnen-Carrée. Hier platze der Bauch dank herrlicher Waffeln mit Erdbeeren. Nachhaltigkeit stand in allen Stationen auf den Fahnen geschrieben. Ob beim Angelverein, dem OGV oder den Stadtwerken, alle boten Lebensmittel mit einem verantwortungsvollen Hintergrund. Stichwort Umweltschutz, biologischer Anbau, artgerechte Tierhaltung. Die Verbraucherzentrale stand dem Thema Pate. Als nachhaltigstes Verbindungsglied bei der Tour zeigte sich der Sulzbacher Wald. „Uns ist manchmal gar nicht bewusst, wie viel Grün um uns ist und welche Schutzfunktion der Wald für uns hat“, lautete ein Fazit aus Wandererreihen.